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Wie funktioniert UV-Lackierung?
Bei der UV-Lackierung kommt zur Oberflächenbeschichtung UV-härtender Lack zum Einsatz. Dieser kunststoffbasierte Lack härtet durch Bestrahlung mit energiereichem UV-Licht aus. Dabei entsteht innerhalb von Sekunden ein fester und trockener Film auf der Oberfläche des Druckerzeugnisses, welches sofort weiterverarbeitet werden kann.
Wo kann UV-Lack eingesetzt werden?
Auf allen nicht-saugenden Oberflächen. Also auf gestrichenem Papier, Bilderdruckpapier, Kunstdruckpapier, Digitaldruck-Inkjetpapier, Fotopapier oder Kunststoff. In saugende Oberflächen würde der UV-Lack eindringen. Vom UV-Licht kann er dann nicht vollständig gehärtet werden und wandert teilweise zur Bogenrückseite durch. Offsetpapier ist deshalb nicht geeignet.
Welches Papiergewicht?
Die KDC-UV-Lackiermaschinen bis 51 cm Arbeitsbreite verarbeiten Papier von etwa 150 bis etwa 400 g/qm. Die Maschinen ab 61 cm Arbeitsbreite können Substrate bis 15 mm Dicke uv-lackieren.
UV-Lackierung im Vergleich mit Folienkaschierung / Cellophanierung
UV-Lack ist kostengünstiger als Kaschierfolie oder Laminierfolie. Die Verarbeitung ist i.d.R. schneller. Es entsteht normalerweise keine Wölbung im Bogen durch einseitige Oberflächenspannung. Druckbogen bis zur maximalen Arbeitsbreite können ohne Rollenwechsel lackiert werden. Die Bogenzufuhr kann beliebig getaktet erfolgen, es ist keine Bogenüberlappung beim Zuführen und keine Bogentrennung nach dem Lackieren erforderlich. Auch konturierte Zuschnitte lassen sich problemlos lackieren. Kaschierfolie kann relativ dick gewählt werden und bietet dann einen besseren Oberflächenschutz. Fragen Sie im Zweifel eine unverbindliche Probelackierung bei uns an.
UV-Lackierung im Vergleich mit Drucklack
Drucklack wird hauptsächlich im Offsetdruck eingesetzt. Weil der Lackauftrag ölbasierend ist, bietet er einen gewissen Griffschutz. Allerdings entsteht kein nennenswerter Glanzeffekt. Drucklackierte Produkte neigen etwas zum Vergilben.
UV-Lackierung im Vergleich mit Dispersionslack
Dispersionslack wird im Offsetdruck im 5. Druckwerk aufgetragen. Er ist wasserbasierend und bietet mehr Obeflächenschutz als Drucklack. Die optische Glanzwirkung ist besser als beim Drucklack, aber bei weitem nicht so gut wie beim UV-Lack.
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