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wetec Fachmesser für Digitaldruck und Werbetechnik: Binderhaus zeigt das Kaschieren und Laminieren

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Was wir zeigen: Kaschieren und Laminieren von Digitaldruck

binderhaus
Bindemaschinenauswahl:

binderhaus bindemaschinen für Digitaldruck und Offsetdruck

„Vollstufige Druckereien schlagen sich im Wandel optimal„

Deutscher Drucker im Gespräch mit binderhaus, Ausgabe vom 22.4.2010 Seite 13

Anbieter und Dienstleister aus den Bereichen Druckvorstufe, Druck treffen sich zur Trendschau auf der Postprint in Berlin. Wir sprachen dazu mit Michael Jellinghaus, Geschäftsführer der Binderhaus GmbH & Co. KG (Filderstadt), über die derzeitigen Trends und Chancen für die Zukunft.

Deutscher Drucker: Was macht die Postprint für Sie interessant, und was zeigen Sie dort?
Michael Jellinghaus: Seit dem Start der Postprint in 2005 stellen wir dort aus. Für uns hat sich gezeigt, dass die Messe überwiegend von Entscheidern besucht wird. Verkäufe aus dort angebahnten Kontakten rechtfertigen den Aufwand, dort jährlich auszustellen. Einen Querschnitt aus unseren Angebotsschwerpunkten: eine Anlage zum Rillen und Falzen schwerer Grammaturen, Maschinen zum Rillen, Perforieren und Wire-O-Stanzen, einen PUR-Klebebinder für kleine bis mittlere Auflagen und eine A3-Digitaldruck-Falzmaschine.

Wo liegen die Besonderheiten und Schwerpunkte in diesem Jahr?
Maschinen zur Produktion von Fotobuch und Hardcover werden nach dem Nuten und Rillen unsere zweite Spezialisierung. Wir ergänzen das heutige Angebot, um den kompletten Herstellungsprozess abzudecken: Buchblockfertigung, Deckenfertigung und Einhängen.

Im kleineren Auflagenbereich werden zunehmend Hardcover-Systeme für Druckereien angeboten. Trend für viele oder nur eine Spezialität für wenige?
Bei Kleinauflagen ist das ein Trend für viele. Wegen des individualisierten Buchinhalts lassen sich interessante Gewinnspannen erzielen, Kundenbeziehungen knüpfen und das Sortiment entscheidend stärken. Die Einstiegsinvestition ist überschaubar. Mit steigendem Absatzerfolg wächst der Personalaufwand. Dann muss der Drucker sich entscheiden, ob er eine Spezialisierung mit entsprechender Maschineninvestition wagt.

Kaum eine Druckerei kommt heute noch ohne Digitaldruck aus. Daraus ergeben sich weitere Investitionen in die entsprechenden Weiterverarbeitungstechnologien. Was raten Sie den kleinen und mittleren Druckereien? Wie weit sollten sie ihre Wertschöpfungskette ausbauen?
Jede Digitaldruckabteilung sollte über Schneidemaschine, Rillgerät und Falzmaschine direkt neben der Digitaldruckmaschine verfügen. Das ist eine relativ unbedeutende Investition, spart aber enorm Zeit, vereinfacht Abläufe und garantiert beste Qualität. Das gilt speziell fürs Rillen. Kleinauflagen stören sozusagen auch die Schneide- und Falzmaschinen im Offsetdruck. Die bestehende Auftragsstruktur sollte den Hinweis geben, welche zusätzlichen Maschinen sich lohnen. Eine gute Auslastung mit bestehenden Aufträgen ist ein sicherer Weg, und dann lohnt sich die erhöhte Wertschöpfung durch Eigenfertigung auch doppelt.

Die Branche durchläuft gerade eine immense strukturelle Entwicklung. Welches sind aus Ihrer Sicht die Haupttrends, und wie können sich Ihre Kunden darauf einstellen?
Aus unserem Blickwinkel scheinen sich im Wandel die vollstufigen Druckereien optimal zu schlagen. Sie setzen gezielt für bestimmte Verarbeitungsverfahren auf Wertschöpfung im Haus und wissen, dass der Buchbinder für alles andere der bessere Spezialist ist. Dem Megatrend zu kleineren Auflagen sollte durch Maschinen mit kleiner Rüstzeit begegnet werden. Bevorzugt in werthaltige Spezialmaschinen investieren, die personalarm, gut produktiv sind, als in komplexe Multitalente, die schnell an Wert ver1ieren können. Wichtig ist auch, seine eigene Nische zu erfinden. Scheinbar unvermeidlicher Preisrückgang (noch so ein Trend) lässt sich so gut aufhalten.

Was bieten Sie, um Ihre Kunden diesbezüglich zu unterstützen?
Unsere Hauptaufgabe sehen wir darin, dem Kunden eine für ihn geeignete Maschine anzubieten, damit kiene Fehlinvestition stattfindet. Wir beraten eingehend zum Weiterverartungsverfahren. Gegen Produktionsausfall halten wir Ersatzteile und alles erforderliche Servicewissen im Hause vor.

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