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Rillen richtet’s. Rillen bzw. Nuten verhindert Schäden beim Falzen. Solche Schäden führen zu Ärger, Preisnachlaß oder Nachdruck, weil die Kunden aufgeplatzte Falzbrüche oder Blitzen nicht akzeptieren. Zwei Verfahren gibt es:
Rillmaschinen und Nutmaschinen mit Balkenrillung Kein Verfahren liefert bessere Qualität als die Balkenrillung, welches die Binderhaus-Rillmaschinen anwenden. Es ist vom Heidelberger Zylinder OHZ, dem Buchdruck-Tiegel oder den Bickel-Rillmaschinen-Nutmaschinen bekannt. Ein Rillmesser drückt das Papier in eine Nut und verdichtet so das Papier schonend, anstatt die Fasern zu dehnen. Papier und Karton bis zu 600 g/qm, Digitaldruck, Offsetdruck sowie Papiere mit falscher Laufrichtung lassen sich hiermit sauber falzen.
Rillmaschinen mit rotativer Rillung Rotatives Nuten und Rillen, wie es auf der Messerwelle vieler Falzmaschinen möglich ist, erlaubt eine schnellere Verarbeitungsgeschwindigkeit. Die Rillgüte ist jedoch eingeschränkt, weil die Fasern gedehnt statt verdichtet werden. Die Bogenführung ist nicht optimal, ein Falzwerk ist fürs Nuten bzw. Rillen blockiert und die Einrichtung vergleichsweise zeitraubend.
Strichperforation, Stanzperforation, Mikroperforation Viele Binderhaus Nutmaschinen und Rillmaschinen beherrschen die Abreissperforation bzw. Strichperforation und Mikroperforation. Einige Modelle bieten auch die Stanzperforation für Drahtkammbindung und Wire-O-Bindung.
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